BSW gründet neuen Bezirksverband in Schwaben
Text: Bernd Gramlich
Am 25. September 2025 hat sich in Plattling der erste Bezirksvorstand des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Niederbayern gegründet. Damit setzt die junge Partei ein deutliches Zeichen für ihre Verankerung in der Region.
Zum Vorsitzenden wurde der Gewerkschafter Patrick Rostek gewählt. Ihm zur Seite steht als stellvertretende Vorsitzende die Tierärztin und langjährige Friedensaktivistin Dr. Christiane Benesch. Ergänzt wird das Führungsteam durch die fünf Beisitzenden Alexander Hoffmann, Lydia Kirchmeier, Christoph Graw, Pascal Käser und Josef Kimmel. Als Schatzmeister wurde Johannes Hagnauer bestimmt.
Der neu gewählte Bezirksvorstand hat sich große Ziele gesetzt. Als nächste zentrale Aufgabe gilt der Wahlantritt bei den kommenden Kommunalwahlen in Niederbayern. „Wir möchten allen Bürgerinnen und Bürgern, die Interesse an einer Kandidatur haben, die Möglichkeit geben, aktiv mitzuwirken“, betont Vorsitzender Rostek. Gleichzeitig soll der Aufbau stabiler organisatorischer Strukturen in der Fläche vorangetrieben werden.
Regionale Herausforderungen im Fokus
Das Bündnis Sahra Wagenknecht in Niederbayern will sich insbesondere den sozialen und wirtschaftlichen Problemen der Region widmen. Ein zentrales Thema ist dabei der drohende und bereits spürbare Arbeitsplatzverlust in der Automobilindustrie sowie in den Zulieferbetrieben, die für Niederbayern von großer Bedeutung sind. Das BSW fordert, dass die Transformation der Industrie sozial abgefedert und nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird.
Darüber hinaus will sich der Bezirksvorstand für eine stärkere regionale Gesundheitsversorgung, den Erhalt von bäuerlichen Familienbetrieben in der Land- und Forstwirtschaft und eine verlässliche öffentliche Infrastruktur einsetzen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt für das BSW auch im Einsatz für Frieden und Diplomatie. Dr. Christiane Benesch betont:
„Ohne Frieden ist alles andere nichts. Gerade in diesen Zeiten braucht es eine Politik, die auf Dialog und Entspannung setzt, anstatt auf Eskalation. Das Bündnis Sahra Wagenknecht möchte eine politische Heimat für alle friedensinteressierten Menschen und Initiativen sein, die sich für Verständigung und gewaltfreie Konfliktlösung einsetzen.“
Mit der Gründung des Bezirksverbandes ist das Bündnis Sahra Wagenknecht nun auch in Niederbayern organisatorisch fest verankert.
Kontakt:
Bezirksvorstand BSW Niederbayern
E-Mail: patrickrostek.bsw-vg@posteo.de
Bezirksverband Oberfranken des BSW gegründet
Coburg, 24. September 2025 – Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat in Coburg den Bezirksverband Oberfranken gegründet. Rund zwanzig Mitglieder und Gäste nahmen an der Versammlung teil, die von Landesgeschäftsführer René Hähnlein geleitet wurde.
Besonders die starke Unterstützung aus dem Landesvorstand verlieh der Gründungsversammlung Gewicht: Gleich drei Mitglieder des BSW-Landesvorstands Bayern waren in Coburg vertreten – Margit Knoch, stellvertretende Vorsitzende, Herbert Müller, Beisitzer für Oberfranken, und Rebecca Hümmer, Beisitzerin für Unterfranken.
Zur Doppelspitze des neuen Vorstands wurde Hartmut Sommer gewählt, der zugleich als Inklusionsbeauftragter im Landesverband Verantwortung trägt, gemeinsam mit Kathi Deschan. Ergänzt wird die Spitze durch René Hähnlein als Finanzverantwortlichen und Schriftführer.
Direkt nach seiner Wahl betonte Hartmut Sommer: „In der Kommunalwahl müssen wir klar zum BSW stehen und gleichzeitig Inklusion leben. Dafür ist Coburg eine Vorbildregion.“
Als Beisitzer wurden Karsten Kordina, Detlef Knoblach, Herbert Müller, Yvonne Bürger und Jens Frosch gewählt. Adrian Schurius übernimmt die Jugendvertretung, Stephan Rinke wurde als Revisor bestimmt. Zum Pressesprecher wurde René Hähnlein gewählt.
Mit der Gründung stellt das BSW die Weichen für die anstehenden Kommunalwahlen. Der neue Bezirksverband soll die Kräfte in Oberfranken bündeln und die Arbeit der Ortsgruppen koordinieren.
Für Frieden, soziale Gerechtigkeit und kommunale Stärke
Nürnberg, 25. Juli 2025
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) setzt seinen bayernweiten Strukturaufbau konsequent fort und hat mit Mittelfranken den dritten Bezirksverband im Freistaat gegründet.
Die Gründungsversammlung, an der zahlreiche Mitglieder aus Nürnberg, Fürth, Erlangen und dem Umland teilnahmen, markiert einen weiteren Meilenstein beim Aufbau regional verankerter Parteistrukturen – mit klarem Fokus auf kommunalpolitische Gestaltungskraft und strategische Vorbereitung der Kommunalwahl 2026.
Neues Führungsteam für Mittelfranken
Zum gleichberechtigten Vorsitzenden-Duo wurden der kommunalpolitisch erfahrene Ansbacher Milan Schildbach und Denis Gerliz aus Nürnberg gewählt. Unterstützt werden sie im geschäftsführenden Vorstand von den stellvertretenden Vorsitzenden André Leonhard, André Sammann, Dr. Corell Wex (alle aus Nürnberg) sowie Tachir Babajev (Fürth). Als Schatzmeister übernimmt Daniel Schindler aus Bad Windsheim die Verantwortung für die Finanzen. Weitere Mitglieder aus Nürnberg, Fürth und Erlangen komplettieren den Bezirksvorstand.
Politische Verantwortung in Zeiten der Krise
„Wir gehen mit Volldampf voraus für Frieden und soziale Gerechtigkeit – auch und gerade in Mittelfranken!“, so Milan Schildbach. Die Bezirksgründung steht im Zeichen des Aufbruchs, aber auch der politischen Verantwortung in einer Zeit multipler Krisen: steigende Preise, soziale Ungleichheit, wachsender Druck auf kommunale Haushalte und eine Politik, die sich zunehmend von den Interessen der Bürgerinnen und Bürger entfernt.
Denis Gerliz betonte in seiner Rede: „Alle Warnungen, die wir kurz nach der Bundestagswahl ausgesprochen haben, sind Realität geworden – und zum Teil sogar übertroffen worden.“ Die Aufrüstungspolitik, massive Haushaltslöcher, steigende Sozialausgaben bei gleichzeitigem Abbau kommunaler Leistungen – all das treffe die Menschen vor Ort mit voller Wucht.
„Wenn wir den Rüstungsetat verdoppeln, werden wir den Preis in unseren Städten und Gemeinden zahlen – mit Schulschließungen, Investitionsstau, Sozialkürzungen. Das ist nicht akzeptabel“, so Gerliz weiter.
Kommunalwahl 2026 und Blick nach vorn
Der neue Bezirksverband plant einen engagierten Wahlantritt zur Kommunalwahl 2026, insbesondere im Städteviereck Nürnberg–Fürth–Erlangen–Ansbach. Ziel sei es, ein glaubwürdiges und bürgernahes Angebot zu machen – mit Persönlichkeiten, die aus der Region kommen und ihre Lebenswirklichkeit kennen. „Wir bringen ein Team an den Start, das Alt und Jung, Erfahrung und frische Ideen verbindet“, kündigte Schildbach an.
Auch die kritische Aufarbeitung der Corona-Politik wird für das BSW ein Thema bleiben. Nach Veröffentlichung der RKI-Protokolle fordert der Verband mehr Transparenz und einen runden Tisch auf kommunaler Ebene, um die Folgen aufzuarbeiten und Lehren für die Zukunft zu ziehen. „Demokratie lebt vom Dialog, nicht von Ausgrenzung und Denkverboten – das gilt in der Pandemie ebenso wie beim Ukraine-Krieg oder in der Debatte um Gaza“, so Corell Wex.
Mit der Gründung des Bezirksverbands Mittelfranken setzt das BSW ein deutliches Zeichen: Politik darf nicht abgehoben und technokratisch bleiben, sondern muss dort ansetzen, wo die Lebensrealität der Menschen beginnt – vor Ort, in der Kommune, im Alltag.
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Text: Jürgen Siebicke
Bild: Antonio Wex
Wichtiger Schritt für den Aufbau bayernweiter Strukturen
Mit der Gründung des Bezirksverbands Unterfranken wurde am 4. Juli 2025 in Würzburg ein wichtiges Kapitel für das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Bayern aufgeschlagen. Es ist der erste Bezirksverband im Freistaat – und ein Signal für den strategischen Aufbau landesweiter politischer Strukturen.
Klare Satzung, engagierte Beteiligung
Es kamen rund 20 Mitglieder, Unterstützer und Unterstützerinnen zusammen, um die Gründung formal zu vollziehen, eine Satzung zu beschließen und den Vorstand zu wählen. Die Wahlleitung begleitete die Versammlung souverän und transparent – zahlreiche Entscheidungen wurden einstimmig oder mit großer Mehrheit getroffen.
Ein starkes Team für Unterfranken
Zum geschäftsführenden Vorstand wurden Bernadette Repplinger und Alexander Zamzow als Co-Vorsitzende sowie Kai Mähler als Schatzmeister gewählt. Den erweiterten Vorstand komplettieren Simone Hilgert (Beisitzerin für den Wahlkreis Kitzingen-Schweinfurt), Anna Rosenstock (Beisitzerin für den Wahlkreis Würzburg), Kerstin Staudtmeister (Beisitzerin für den Wahlkreis Bad Kissingemn) und Arno Baier (Beisitzerin für den Wahlkreis Main-Spessart). Der Landesvorstand Bayern wurde vertreten durch die stellvertretende Landesvorsitzende Margit Knoch und Landesgeschäftsführer René Hähnlein. Auch Hartmut Sommer als Beisitzer der Schiedskommission war nach Würzburg gekommen.
Strukturen für die Kommunalwahlen 2026
Die Gründung ist mehr als ein organisatorischer Akt. Mit Blick auf die Kommunalwahlen 2026 braucht das BSW in Bayern funktionierende Bezirksstrukturen, um in der Fläche sichtbar zu werden, kommunale Kandidaturen zu ermöglichen und Mitglieder gezielt zu vernetzen. Unterfranken geht diesen Weg nun als erster Bezirk.
Bezirksgründungen nehmen Fahrt auf
Weitere Bezirksgründungen sind bereits in Vorbereitung – der Aufbau schreitet voran. Mehr zur Arbeit des neu gegründeten Bezirksverbands gibt es unter: bsw-unterfranken.de
Auf dem Bild v. l. n. r.: Hartmut Sommer (Beisitzer Schiedskommission), Bernadette Repplinger (Co-Vorsitzende), Anna Rosenstock (Beisitzerin für Wahlkreis Würzburg), Margit Knoch (stellv. Landesvorsitzende), Simone Hilgert (Beisitzerin für Wahlkreis Kitzingen-Schweinfurt), René Hähnlein (Landesgeschäftsführer)
hinten: Kai Mähler (Schatzmeister), Alexander Zamzow (Co-Vorsitzender), Arno Baier (Beisitzer für Wahlkreis Main-Spessart)
Text & Bild: Rebecca Hümmer