Chancengerechtigkeit. Auch 2026 in Deutschland noch eine Illusion

No pain, no gain – wer leistet, verdient sich seine Meriten, steigt gesellschaftlich und beruflich unweigerlich auf. Dieses Aufstiegsversprechen hält Deutschland nicht ein, denn die Chancen für den persönlichen Erfolg sind sehr ungleich verteilt.
Noch immer entscheidet die soziale Herkunft in erschreckendem Ausmaß darüber, welche Möglichkeiten ein Mensch hat, wie früh er hinter seinem Potenzial zurückfällt und wie weit er im Bildungssystem überhaupt kommen kann. Genau das zeigen aktuelle Studien und wir als BSW weisen seit unserer Gründung darauf hin. Nicht Begabung und Fleiß allein geben den Ausschlag, sondern oft der Geldbeutel der Eltern, das soziale Umfeld und der Zugang zu Förderung, Netzwerken und Unterstützung.

Herkunft und Milieu bestimmt – von Anfang an

Die Probleme beginnen nicht erst beim Abitur oder bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Sie entstehen früh und ziehen sich durch das gesamte Bildungssystem: von der Kita über die Schule bis hin zu Ausbildung und Hochschule. Kinder aus benachteiligten Familien starten häufig mit schlechteren Voraussetzungen, werden anders bewertet und erhalten seltener jene Chancen, die später über Bildungsweg und Lebensperspektive entscheiden, als Privilegiertere. Auch Bayern, das sich politisch gern als Bildungsland inszeniert, ist hier keineswegs Vorbild. Gerade im Freistaat zeigt sich, wie stark frühe Selektion, ungleiche Startbedingungen und soziale Herkunft noch immer über den Lebensweg mitentscheiden.

Falsche Prioritäten verschärfen das Problem

Hinzu kommt eine politische Fehlentwicklung, die die Lage weiter verschärft. Während Milliarden in Aufrüstung, Militarisierung und neue Wehrstrukturen fließen, fehlen sie bei Schulen, Kitas, Hochschulen, Jugendangeboten und kommunaler Infrastruktur. Wer es mit Chancengerechtigkeit ernst meint, darf Herkunftsnachteile nicht bloß verwalten, sondern muss sie aktiv zurückdrängen. Dafür braucht es Investitionen in frühe Förderung, starke öffentliche Bildungseinrichtungen, kostenarme oder kostenfreie Zugänge und eine echte Aufwertung beruflicher Bildung.
Rebecca Hümmer, Mitglied im BSW-Landesvorstand Bayern, hat diese Zusammenhänge in einem neuen Paper ausführlich aufgearbeitet. Darin werden aktuelle Studien, politische Entwicklungen und die daraus folgenden Konsequenzen für eine gerechtere Bildungspolitik eingeordnet. Das vollständige Paper steht hier zum Download bereit.

 

[Rebecca Hümmer]

600 Menschen feiern das BSW in Asbach-Bäumenheim

Manchmal gibt es Abende, an denen man spürt: Hier passiert gerade etwas Besonderes.

So ein Abend war es in der Schmutterhalle in Asbach-Bäumenheim.

Schon bevor Sahra Wagenknecht den Saal betrat, lag eine spürbare Spannung in der Luft. Rund 600 Menschen hatten sich versammelt – die Halle bis auf den letzten Platz gefüllt. Dann setzte der bayerische Defiliermarsch ein. Und als Sahra erschien, erhob sich der gesamte Saal. Kein Zögern, kein verhaltenes Klatschen – sondern stehender Applaus, rhythmisches Mitgehen, eine Welle der Begeisterung, die sich durch die Reihen zog. Sie schritt durch das Spalier der Besucher, und man konnte sehen: Dieser Moment berührte nicht nur das Publikum, sondern auch sie selbst.

Es war keine gewöhnliche Wahlkampfveranstaltung.
Es war ein Abend des Mutes.
Ein Abend der Klarheit.
Ein Abend des Aufbruchs.

Den ersten starken Akzent setzte Manfred Seel. Mit ruhiger Entschlossenheit und sichtbarer Überzeugung stellte er das Kommunalwahlprogramm für Asbach-Bäumenheim vor. Und man merkte sofort: Hier spricht keiner in leeren Phrasen. Hier spricht jemand, der weiß, wovon er redet – und der Verantwortung übernehmen will.

Sahra in Asbach Bäumenheim

Als er über Energie sprach, wurde es still im Saal. Er machte deutlich, dass Strom und Wärme keine Luxusgüter sind, sondern Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Sein Vorschlag war konkret und greifbar: 1.000 Kilowattstunden Grundversorgung pro Person und Jahr für unter 20 Cent. Eine faire Basis für jeden Haushalt. Bezahlbar. Sicher. Verlässlich. Und gleichzeitig ein klares Signal: Wer bewusst mit Energie umgeht, wird entlastet. Wer verschwendet, zahlt mehr. Das ist soziale Gerechtigkeit mit wirtschaftlicher Vernunft. Der Applaus zeigte, dass viele genau das hören wollten – Lösungen statt Schlagworte.

Seel sprach auch über solide Finanzen. Darüber, dass eine Gemeinde nicht mit Prestigeprojekten glänzen muss, sondern mit Verantwortung. Jeder Euro, so seine Botschaft, müsse den Menschen zugutekommen – nicht dem politischen Ego. Bildung, Infrastruktur, Pflege und Sicherheit seien wichtiger als jedes Symbolprojekt.

Besonders viel Zustimmung erhielt er, als er die Situation junger Familien ansprach. Gebührenfreie Kitas und der Ausbau der Ganztagsbetreuung seien keine Gefälligkeiten, sondern Investitionen in die Zukunft. Wer Familien stärke, stärke das Herz einer Gemeinde. Man sah in den Gesichtern vieler Eltern im Saal, wie sehr dieses Thema bewegt.

Auch die regionale Wirtschaft war ihm ein zentrales Anliegen. Kleine und mittelständische Betriebe, Handwerker und Selbstständige seien das Rückgrat von Asbach-Bäumenheim. Sie verdienten Unterstützung, keine bürokratischen Hürden. Wertschöpfung müsse vor Ort bleiben – damit Arbeit und Perspektive hier gesichert sind.

Als er über Senioren sprach, wurde seine Stimme noch persönlicher. Würdevolles Altern im eigenen Ort, Begegnungsräume, eine lebendige Ortsmitte – all das sei Ausdruck von Respekt gegenüber der Generation, die unsere Gemeinde aufgebaut hat. Eine Gemeinschaft, so Seel, zeigt ihren wahren Charakter daran, wie sie mit ihren älteren Mitbürgern umgeht.

Und schließlich sprach er über ein digitales Rathaus, das den Menschen dient – nicht sie von Amt zu Amt schickt. Verwaltung müsse helfen, nicht behindern. Auch hier spürte man: Das sind keine abstrakten Ideen, sondern konkrete Veränderungen, die den Alltag erleichtern sollen.

Dann trat Sahra Wagenknecht ans Rednerpult – und spannte den Bogen weiter. Von Asbach-Bäumenheim nach Berlin. Von der Gemeindehalle zur großen politischen Bühne.

Sie sprach über Prioritäten. Über Milliarden, die in Aufrüstung fließen. Über eine Politik, die immer neue militärische Verpflichtungen eingeht – während Kommunen um jeden Euro für Schulen, Pflegeeinrichtungen und Infrastruktur kämpfen müssen.

Mit klarer Stimme sagte sie, dass Frieden keine naive Forderung sei, sondern die Voraussetzung für soziale Stabilität. Dass eine Politik, die immer neue Waffenlieferungen beschließt, ohne ernsthafte diplomatische Initiativen voranzutreiben, am Ende nicht Sicherheit, sondern neue Unsicherheit schafft. Dass Aufrüstung keine Zukunftsperspektive ersetzt.

Sie machte deutlich: Jeder Euro, der in militärische Eskalation fließt, fehlt in unseren Städten und Gemeinden. Er fehlt bei der Sanierung von Schulen. Er fehlt bei der Ausstattung von Krankenhäusern. Er fehlt bei der Unterstützung von Familien und Senioren.

Dabei ging es nicht um einfache Parolen. Es ging um Verantwortung. Um die Frage, ob wir weiter Milliarden in militärische Logik investieren – oder ob wir endlich den Mut haben, auf Diplomatie, Deeskalation und eine europäische Friedensordnung hinzuarbeiten.

Mehrfach brandete Applaus auf. Man merkte: Viele Menschen sehnen sich nach einer Politik, die das Wort Frieden wieder ernst nimmt. Nicht als Schlagwort – sondern als Leitlinie.

Sahra verband diese Friedensperspektive mit der kommunalen Ebene. Denn was in Berlin entschieden wird, kommt in den Haushalten der Gemeinden an. Wenn der Bund Prioritäten falsch setzt, zahlen die Kommunen den Preis. Und damit die Menschen vor Ort.

Dieser Gedanke zog sich wie ein roter Faden durch ihre Rede:
Starke Kommunen brauchen Frieden.
Soziale Gerechtigkeit braucht politische Vernunft.
Und Vernunft heißt, Konflikte nicht weiter anzuheizen, sondern Wege zur Lösung zu suchen.

Ein besonders bewegender Moment war der gemeinsame Auftritt des gesamten BSW-Liste. Als Manfred Seel gemeinsam mit Sahra die Kandidatinnen und Kandidaten auf die Bühne holte, entstand ein kraftvolles Bild. Kein Einzelkämpfer, sondern ein geschlossenes Team. Menschen aus der Mitte der Gesellschaft. Entschlossen. Ernsthaft. Bereit, Verantwortung zu übernehmen.

Dieser Abend war mehr als ein Wahlkampftermin. Er war ein sichtbares Zeichen dafür, dass das BSW in Bayern gewachsen ist – organisatorisch, politisch und emotional. Die Menschen kamen nicht aus Neugier. Sie kamen, weil sie Hoffnung suchen. Weil sie Veränderung wollen. Weil sie Klarheit erwarten.

600 Menschen an einem Wochentag in einer Gemeindehalle – das ist kein Zufall. Das ist ein Signal.

Ein Signal, dass viele bereit sind für eine Politik mit Haltung.
Für soziale Gerechtigkeit.
Für wirtschaftliche Vernunft.
Für starke Kommunen.

Die Schmutterhalle hat an diesem Abend gezeigt: Der Wunsch nach Veränderung ist real. Jetzt liegt es an uns, diese Energie mitzunehmen – in die Gespräche, in die kommenden Veranstaltungen, in die Wahl.

Denn Aufbruch entsteht nicht von selbst.
Er entsteht, wenn Menschen sich zusammentun.
Und genau das ist an diesem Abend spürbar geworden.

 

Text: Jürgen Siebicke
Bilder: Elysion Elaine Photography

Sahra Wagenknecht spricht am 26. Februar in Asbach-Bäumenheim

Einziger Wahlkampfauftritt in Bayern – Kommunalwahl mit bundespolitischer Signalwirkung

Am 26. Februar 2026 wird Sahra Wagenknecht, Gründerin des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), in Asbach-Bäumenheim sprechen. Es ist ihr einziger Wahlkampfauftritt im bayerischen Kommunalwahlkampf – und zugleich ein Termin mit klarer bundespolitischer Signalwirkung.

Wagenknecht unterstützt vor Ort den BSW Spitzenkandidaten Manfred Seel und die kommunale Liste des BSW. Die Veranstaltung verbindet kommunale Themen mit der aktuellen bundespolitischen Lage und deren Auswirkungen auf Städte und Gemeinden.

Termin

Donnerstag, 26. Februar 2026
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Schmutterhalle, Rathausplatz 2
86663 Asbach-Bäumenheim
Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

Kommunalpolitik unter bundespolitischem Druck


Im Zentrum der Rede von Sahra Wagenknecht wird die Frage stehen, welche Prioritäten in Berlin gesetzt werden – und welche Folgen diese Entscheidungen für Kommunen im ganzen Land haben.

Während der Bund in den vergangenen Jahren massive Mittel für militärische Aufrüstung und steigende Verteidigungsausgaben bereitgestellt hat, geraten Kommunen zunehmend unter finanziellen Druck. Städte und Gemeinden sehen sich mit steigenden Energie- und Sozialkosten, Investitionsstaus bei Schulen und Infrastruktur sowie wachsenden Belastungen im Pflege- und Betreuungsbereich konfrontiert.

Wagenknecht wird darlegen, dass die Prioritätensetzung zwischen Aufrüstung und sozialer Infrastruktur keine abstrakte Haushaltsfrage ist, sondern konkrete Auswirkungen auf kommunale Handlungsfähigkeit hat – auch in Asbach-Bäumenheim.

Kommunale Themen mit bundesweiter Relevanz

Neben bundespolitischen Fragen werden konkrete kommunalpolitische Schwerpunkte behandelt, darunter:

  • Bezahlbare Energie als Bestandteil öffentlicher Daseinsvorsorge

  • Solide und transparente Gemeindefinanzen

  • Gebührenfreie Kitas

  • Seniorengerechtes Wohnen im Ortskern

  • Bürgernahe Verwaltung

Manfred Seel wird in seiner Begrüßung betonen, dass Kommunalpolitik dort beginnt, wo politische Entscheidungen im Alltag der Menschen spürbar werden – und dass starke Kommunen eine Voraussetzung für sozialen Zusammenhalt sind.

Bedeutung des Termins

Die Veranstaltung gilt als zentraler Termin des BSW im bayerischen Kommunalwahlkampf. Mit dem Auftritt in Asbach-Bäumenheim unterstreicht die Parteiführung die Bedeutung kommunaler Selbstverwaltung und sozialer Daseinsvorsorge in einer Phase grundlegender bundespolitischer Weichenstellungen.

Text: Pressemitteilung BSW Landesverband Bayern

In diesem Winter fällt Bayern bei der Gasversorgung unangenehm auf: Die Speicherstände sind im bundesweiten Vergleich auffällig niedrig, einzelne Anlagen sind bereits nahezu leer. Fachleute warnen, das System fahre „am Rande der Belastungsgrenze“.

Das ist kein abstraktes Technikthema. Wenn die regionale Reserve fehlt, trifft eine Verschärfung der Lage zuerst die großen Abnehmer – also energieintensive Betriebe und weite Teile der Industrie. Und wenn die Lage weiter eskaliert, geraten auch Gaskraftwerke unter Druck, die Strom und Wärme sichern. Genau vor dieser Kettenreaktion warnen wir als BSW Bayern.

Bayern ist stärker betroffen ist als andere Bundesländer

1) Bayern hat „systemrelevante“ Speicher und teils strengere Vorgaben.
Für die meisten Speicher gilt zum 1. Februar ein Mindestfüllstand, für vier süddeutsche Anlagen aber ein höherer Zielwert von 40 % – darunter mehrere in Bayern (Bierwang, Breitbrunn, Inzenham-West, Wolfersberg). Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck ihrer Bedeutung für die Versorgung in Süddeutschland.

2) Die bayerischen Speicher lagen deutlich unter diesen Mindestwerten.
Nach Medienberichten haben drei von vier bayerischen Anlagen mit 40-%-Vorgabe dieses Ziel Anfang Februar verfehlt; nur eine lag darüber.
Parallel zeigen Zahlen, wie dramatisch einzelne Standorte abgerutscht sind: Wolfersberg lag zeitweise bei 4,4 %, Schmidhausen bei 8,7 %; Bayern insgesamt wurde um rund 20 % gemeldet.

3) Das Risiko ist regional – und wird politisch schnell „wegerklärt“.
Bundesweit kann die Lage zugleich „noch“ als beherrschbar dargestellt werden, während im Süden die operative Reserve knapper wird. Genau deshalb ist es problematisch, wenn sich Politik und Teile der Öffentlichkeit auf Beschwichtigung zurückziehen: Wer die bayerische Besonderheit ausblendet, überlässt das Thema jenen, die es mit einfachen Schuldzuweisungen instrumentalisieren.

 

Was droht im Ernstfall – und wer zahlt zuerst

Wenn Gas knapp wird, läuft die Eskalation typischerweise nicht nach dem Prinzip „alle gleich“, sondern nach Prioritäten und Systemlogik:

  • Zuerst geraten große Verbraucher unter Druck: Betriebe, Produktion, Prozesswärme. Das kann Kurzarbeit, Stillstände und Lieferkettenprobleme auslösen – gerade in einem Industrieland wie Bayern.
  • Danach steigt der Druck auf die Strom- und Wärmeerzeugung, wenn Gaskraftwerke nicht mehr wie geplant fahren können.

Das sind reale wirtschaftliche Risiken – nicht für „irgendwen“, sondern für Beschäftigte, Mittelstand und Kommunen im ganzen Land.

Staatsregierung trägt die Verantwortung

Es gibt klare Mindeststandards dafür, wie gut die Gasspeicher gefüllt sein müssen, damit der Winter nicht zur Zitterpartie wird. Gerade in Bayern, wo einzelne Speicher für die Versorgung in Süddeutschland besonders wichtig sind, wiegt es umso schwerer, wenn diese Untergrenzen unterschritten werden. Das ist kein Naturereignis und auch kein „konnte man nicht wissen“, sondern ein Vorsorgeversagen mit absehbaren Folgen. Wenn die Reserve fehlt, steigt das Risiko, dass zuerst Betriebe und Industrie gedrosselt werden und anschließend auch die Stabilität der Energieversorgung insgesamt unter Druck gerät. Genau darauf weist unsere Pressemitteilung hin – sie steht als PDF zum Download bereit.

Download Pressemittteilung hier.

Bayern – Zahlen & Vorgaben (Stand Anfang Februar 2026)

  • Rechtslage (Mindestfüllstände):
    Zum 1. Februar gilt grundsätzlich 30 %, für Bierwang, Breitbrunn, Inzenham-West und Wolfersberg gilt 40 %. s. Gesetze im Internet
  • Ziel verfehlt:
    Drei von vier bayerischen Anlagen mit 40-%-Vorgabe haben das Ziel unterschritten. s. Süddeutsche.de
  • Beispiele für sehr niedrige Stände:
    Wolfersberg: 4,4 %, Schmidhausen: 8,7 % (jeweils AnfaNES-Bezug). lt. Merkur
  • Einordnung der Branche:
    INES warnt, das System fahre „am Rande der Belastungsgrenze“. lt. stern.de

 

Text: rh

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